Kurzeinführung

Moderne Methodik

Für viele Trainer und Sportler stellt sich oft die Frage, welche Technik die „richtige und beste“ ist. Die Tennisgurus dieser Welt haben oft viele Antworten – oft zu viele. Obwohl es allgemeine Richtlinien für eine gute Technik gibt, gibt es keine perfekte Blaupause, die auf jeden Spieler angewendet werden kann. Es kommt dann auf Tipps an. wie die Spieler trotzdem zu individuellen Lösungen kommen können.
Moderne Methodik

Differenzielles Lernen

Der differenzielle Lernansatz geht davon aus, dass die Bewegung ständig schwankt und nie zu 100 % wiederholt wird. Es verändert auch das Ideal des Individualsports, weshalb es nicht sehr effektiv ist, ein starres Technikbild durchzusetzen.

Angewandt auf Tennis wird stattdessen das Bewegungsspektrum der Sportler erweitert, was ihnen langfristig bei der Ökonomisierung der Zielmotorik zugutekommen soll. Im Training sieht das praktisch zum Beispiel so aus, dass bewusst Bewegungsmuster eingebaut werden, die sonst allgemein als Fehler gelten würden. Durch das Erweitern des Bewegungsspielraums soll der Spieler ausloten, wie für ihn die individuelle Lösung für das Ziel „genaueres Treffen“ aussieht. 

Über Variationen in der Art und Weise den Schläger zu halten, wie Kurzgriff für die Pronation, Langgriff (4 Finger-Griff) für den lockeren Arm oder Schlägerherz-Griff für die noch stärkere Pronation kann man Spieler ohne verbale Information über die Bewegung zur richtigen Arbeit des Handgelenks und Unterarms beim Aufschlag hinführen.

Der Fantasie des Trainers sind hierbei kaum Grenzen gesetzt. Das Hauptaugenmerk sollte daraufgelegt werden, den Sportler vor ungewohnte und neue Bewegungsherausforderungen zu stellen und ihn zur Weiterentwicklung seines Bewegungsspektrums zu motivieren. Die vorhandene Technik soll optimiert werden, während gleichzeitig der Erfahrungsschatz an motorischen Handlungsmöglichkeiten ständig erweitert wird.

So kann tatsächlich ein individuell effizienter und schneller Stil entwickelt werden. Dies sieht man auch bei den Weltklasseathleten. Beobachtet man Top-Spieler bei großen Turnieren, finden wir etliche verschiedene Varianten und Ausprägungen der Tennistechniken. Körperliche Konstellationen, Kraftverhältnisse, Hebelverhältnisse, Beweglichkeit und Flexibilität, und andere Parameter sind dabei bestimmende Faktoren. Deswegen lohnt es sich nicht immer, allein nur den Blick auf die Top-Spieler zu richten. Mit Kontrastübungen und differentiellem Lernen können Trainer stattdessen den für die Spieler optimalen Stil finden.

Moderne Methodik

Life Kinetik

Life Kinetik ist die Trainingsform, die Wahrnehmungsaufgaben mit kognitiven Herausforderungen und ungewöhnlicher, spaßiger Bewegung koppelt.

Das Ziel ist, durch die unterschiedlichen Aufgaben, viele neue Verbindungen zwischen den Gehirnzellen zu schaffen, um im Sport leistungsfähiger zu werden.

Life Kinetik ist das weltweit einzige Training dieser Art, das in über 30 wissenschaftlichen Untersuchungen die vielen oben genannten Effekte nachgewiesen hat. Hochleistungssportler aus allen Sportarten schwören genauso darauf, wie Sportausbilder und Erzieher. 

Life Kinetik wird im Trainerclub vielseitig eingesetzt, ob im Bereich Fun mit den Kids, Performance mit den fortgeschrittenen erwachsenen oder jugendlichen Spielern. 

Wie funktioniert Life Kinetik?

Immer wenn du etwas Neues tust, versucht dein Gehirn eine Lösung zu finden. Gibt es passende Bahnen zwischen den Gehirnzellen noch nicht, baut sie dein Gehirn umgehend auf. Das ist Lernen. Diese neuen Bahnen kannst du auch für andere Aufgaben verwenden.

Das funktioniert nur, wenn du die Aufgabe änderst, sobald von 10 Versuchen 3-4 klappen. Genau das nutzt Life Kinetik. Ungewöhnliche Kombinationen verschiedenster Aufgaben regen das Gehirn an, neue Verbindungen zu schaffen. Je mehr Verbindungen, desto leistungsfähiger bist du.

Die ungewöhnlichen Bewegungsaufgaben provozieren lustige Erlebnisse. Spaß heißt: deine Spieler sind lernbereiter und aufnahmefähiger.

Welche Vorteile haben deine Kunden durch Life Kinetik?

Da jeder Mensch andere Voraussetzungen mitbringt, reagiert jeder anders auf das Training. Sicher ist, dass sich alle in irgendeinem Bereich verbessern. Untersuchungen haben das eindeutig belegt. Die Ursache ist eine mittels MRT-Aufnahmen wissenschaftlich nachgewiesene Erhöhung der Konnektivität zwischen den Gehirnzellen.

Besser lesen, rechtschreiben, rechnen, geschickter bewegen, Störungen besser verarbeiten, weniger Stress empfinden, besser schlafen sind z. B. häufige „Folgen“.

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Moderne Methodik

Korrekturen mit funktionalem Ansatz

Hier diskutieren wir on Court über eine Stellung des Fußes, die wir häufig beobachten und die uns nicht nur aus technischer Sicht, sondern auch aus funktionaler Betrachtung heraus stört. Silvester klärt uns hier über die Problematik auf und warum das dringend korrigiert werden muss.

Neuro Innovations

Training mit neuronalen Ansätzen

Tennis ist ein komplexes Spiel, das die Integration vieler Fähigkeiten erfordert: Technik, taktisches Geschick, körperliche Fitness und mentale Stärke. Die Top-Spieler sind in der Lage, alle diese Fähigkeiten zu optimieren und in ihrem Spiel zu kombinieren. Die Integration dieser Fähigkeiten ist jedoch nicht so einfach. 

Beobachten wir Top-Spieler und vergleichen diese mit Clubspielern, so fällt auf, dass Weltklasse-Athleten schneller Informationen über den Ballflug (Richtung, Höhe, Geschwindigkeit, Drall ) und den zu erwartenden Auftreffpunkt-Punkt (Ball Impact)  erhalten und diese Informationen effizienter umsetzen können. Dies erkennen wir an den Reaktionszeiten. Die initiale Bewegung, so z.B. das Öffnen der Hüfte (Kniedrehung) und/oder die Drehung im Schultergürtel (Schulter aufdrehen), erfolgt früher als bei Freizeitspielern. 

Das visuelle System ist der Hauptinformationslieferant für unser Gehirn. So liegt das Hauptaugenmerk unseres neuro-athletischen Konzepts auf der Verbesserung der visuellen Fähigkeiten. Die wichtigsten sind dabei Augenfolgebewegungen, Tiefensehen, peripheres Sehen und Nah/Fern-Akkomodation. Aber auch das Gleichgewichtssystem sollte näher betrachtet werden, da dies immer in enger Kommunikation mit dem visuellen System steht.

Deshalb muss Training mit neuronalen Ansätzen unbedingt auf dem Trainingsplan stehen. 

Augentraining, Atemtraining, Gelenkshygiene, Mobilität und Stabilität (MoStabi) … im Trainerclub findest du in den Bereichen Neuro Innovations, Warm Up, MoStabi viele Tipps für alle Zielgruppen, die du on Court ausführen kannst.

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